Kollaborationstools und ihre Grenzen
Durch die Corona-Krise haben viele Unternehmen Kollaborationstools wie Microsoft Teams eingeführt. Nach einem knappen Jahr sind diese Tools nun fest etabliert. Das Problem: In der Regel können nur die Mitarbeiter innerhalb einer Organisation über Teams miteinander kommunizieren und telefonieren. Kollaborationstools können aber auch für die externe Kommunikation genutzt werden, beispielsweise Telefonie. Wir erklären, wie das funktioniert, welche Voraussetzungen gelten und welche Vorteile winken.
VoIP – die nötige Grundlage
Voice-over-IP (VoIP) steht für die Telefonie übers Internet und hat die analoge Telefonie fast vollständig abgelöst. Eine VoIP-Lösung allein reicht aber nicht: Um Ihre Mitarbeiter auch im Home Office über ihre bekannte Telefonnummer zu erreichen, müssen die Home-Office-Rechner zusätzlich mit einer Software Ihres VoIP-Anbieters ausgestattet sein. Diese bringt dann den Festnetzanschluss auf die Computer Ihrer Mitarbeiter und stellt ihre dezentrale Erreichbarkeit sicher. Ihre Mitarbeiter telefonieren nun über ihren Computer.
Die ganze Sache hat aber Nachteile: Für die interne und externe Kommunikation werden viele verschiedene Tools genutzt. Mitarbeiter müssen also ständig zwischen den Anwendungen hin und her springen, gleichzeitig werden Kosten für verschiedene Tools fällig. Dieser Prozess lässt sich mit einer UCC-Lösung zentralisieren, Ihre Mitarbeiter arbeiten dadurch effizienter und mit lediglich einer Lösung.
UCC – Was ist das?
UCC steht für Unified Communications und Collaboration. Ziel sind eine vereinheitlichte Kommunikation und bessere Zusammenarbeit. Dafür soll eine einzige Plattform genutzt werden, die alle relevanten Kommunikationsdienste wie Telefonie, Videokonferenzen, E-Mail, Voice-Mail und Instant Messaging bündelt.
Ihr Vorteil: Sie müssen nicht mehr von Tool zu Tool springen. Stattdessen nutzen Sie nur noch eine Plattform, die allen Mitarbeitern zur Verfügung steht und arbeiten einfach effizienter.
Ein Beispiel: VoIP lässt sich in Microsoft Teams integrieren, wodurch Sie sich über Teams auch ins öffentliche Telefonnetz einwählen können. Und auch Videokonferenzen mit Geschäftspartnern, die nicht Teams sondern Zoom oder Cisco nutzen, sind jetzt in Teams möglich.