Cyberangriffe auf deutsche Unternehmen nehmen nicht ab

Der Branchenverband der deutschen Informations- und Telekommunikationsbranche (bitkom) hatte in seiner Studie zum Wirtschaftsschutz 2021 bereits alarmierende Zahlen veröffentlicht und festgestellt, dass die deutsche Wirtschaft mehr denn je von Cyber-Attacken betroffen ist. Besonders bezeichnend ist die starke Zunahme der Cyberattacken über die letzten drei Jahre. Betroffen sind davon nicht nur große Unternehmen, sondern auch kleinere Unternehmen und der Mittelstand. Der Schaden erreichte im letzten Jahr die Rekordhöhe von 223 Mrd. Euro und verzeichnet damit ein Plus von 358 % gegenüber 2019. 

Cyberattacken werden in Deutschland weiter zunehmen

Voice Message2Die deutsche Wirtschaft ist überzeugt: Cyberattacken werden weiter zunehmen, vor allem durch Ransomware sowie Zero-Day-Schwachstellen, und Unternehmen nicht selten mit existenzgefährdender Wucht treffen. Erst in der letzten Woche hat es beispielsweise den Flughafendienstleister Wisag in Frankfurt und das Tanklogistikunternehmen Oiltanking in Hamburg getroffen. Während bei Wisag der operative Betrieb auf Ersatzsysteme umgestellt werden konnte, hatte Oiltanking Berichten zufolge größere Probleme, da an den Standorten eine Software ausgefallen war, die die automatische Befüllung von Tankwagen und anderen Transportern steuert. 

"Ransomware ist der Klassiker, wenn es darum geht, ein Unternehmenssystem lahm zu legen" erklärt Wilhelm Fritz, Vertriebsleiter bei SCHWARZ Computer Systeme. Das bestätigen auch die Zahlen der bitkom-Studie, wonach Cyberangriffe bei 86 % der Unternehmen einen Schaden verursacht haben. "Die Wege, über die Ransomware-Angriffe erfolgen, sind dabei ebenso trivial wie profan. Oftmals geschieht das über eine E-Mail mit getarntem Anhang, der aussieht wie eine Rechnung, ein Fax, ein eingescanntes Bild oder eine Voice Message. Letztere haben wir selbst am Montag erstmalig erhalten. Aber auch Sicherheitslücken sind ein bekanntes und gefährliches Einfallstor für Angreifer." 

Übrigens: Homeoffice galt als weitere Gefahrenquelle im Pandemiejahr. In 59 % der Unternehmen kam es wenigstens einmal zu einem IT-Sicherheitsvorfall, der auf die Arbeit im Homeoffice zurückzuführen war. In 52 % dieser Fälle ist ein Schaden entstanden. Wir bieten auch Homeoffice-Lösungen.

Unternehmen brauchen eine Ransomware-Resilienz-Strategie

95 % der Befragten betrachten Ransomware-Angriffe und Zero-Day-Exploits als zukünftige Bedrohungen für die IT-Sicherheit ihres Unternehmens. Umso dringender benötigen Unternehmen jeglicher Größe eine Strategie, die ihre Daten schützt, eine schnelle Wiederherstellung ermöglicht und Ausfallzeiten verhindert! 

Kontaktieren Sie uns um zu erfahren, wie Sie das Risiko von Phishing und Ransomware reduzieren können und was Sie tun sollten, um auf eine Ransomware-Attacke bestens vorbereitet zu sein.

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Zu den Ergebnissen der bitkom-Studie geht es hier.

 

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