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Windows 10 – Neuerungen, Vor- und Nachteile, Installation

und alles, was Sie wissen müssen

Seit diesem Sommer ist Windows 10 auf dem Markt. Und das neue Betriebssystem aus dem Hause Microsoft hat es in sich. Wir haben uns eingehend damit befasst und stellen Ihnen hier die wichtigsten Neuerungen, Vor- und Nachteile sowie alles Wissenswerte zum Update vor, das übrigens bis kommenden Sommer kostenlos bleiben soll.

Das neue Betriebssystem Windows 10 von Microsoft bringt viele Neuerungen mit sich. Auf einige altbekannte Features müssen Sie beim Umstieg auf Windows 10 aber auch verzichten. Doch im Einzelnen:

Was ist neu?

  • Design: Das Design hat Microsoft noch weiter verfeinert. Zudem hat Windows 10 neben den bereits von Windows 8 bekannten Kacheln nun auch wieder ein vollwertiges Startmenü.
  • Vereinfachte Suche: Windows 10 bietet Ihnen eine permanent sichtbare Suchfunktion direkt in der Taskleiste. Damit finden Sie Dateien, Programme und Funktionen jederzeit schnell.
  • Schnelligkeit: Auch insgesamt läuft das System deutlich schneller, als bisherige Windows-Versionen.
  • Sprachassistent: In puncto Service unterstützt Sie das Sprachassistenzprogramm „Cortana“. Es startet Programme für Sie und trägt z.B. Termine ein.
  • Kosten: Nach derzeitigem Informationsstand wird ein Upgrade auf Windows 10 bis einschließlich Juli 2016 kostenlos sein.
  • Browser: Windows 10 wartet mit einem neuen Browser namens Edge auf. Dieser erfüllt die derzeitigen Web-Standards und hat sich von Altlasten seines Vorgängers Explorer befreit.
  • Kompatibilität: Windows 10 ist sehr kompatibel und läuft mit Software und auf der Hardware, die Sie bereits im Einsatz haben.
  • Und zu guter Letzt für alle, die auch das Gaming lieben: Xbox ist in Windows 10 integriert.

Was gibt es nicht mehr?

  • Das Windows-Media-Center, das unter anderem für das Abspielen von Video-DVDs nützlich war, fehlt nun.
  • Und: Die sympathischen Desktop-Gadgets wie Uhr, Wetter, Aktienkurse und Kalender sind ebenfalls nicht mehr mit dabei.


Sie wollen auf Windows 10 upgraden? Ok. Los geht’s:
Welche Voraussetzungen muss Ihr Computer dafür laut Microsoft mitbringen?

  • CPU: ab 1 GHz mit PAE, NX und SSE2
  • RAM: 1 GB (32-Bit) / 2 GB (64-Bit)
  • Festplattenspeicher: 16 GB (32-Bit) / 20 GB (64-Bit)
  • Grafikkarte: DirectX 9-fähig mit WDDM-Treiber


Diese Mindestvoraussetzungen sind gegeben? Nun – wie installieren Sie dann Windows 10?
1. Klicken Sie auf das Windows 10-Symbol, das sich in der unteren rechten Hälfte der Taskleiste befindet.
2. Wenn Sie kein Windows 10-Symbol sehen, dann müssen Sie als erstes noch alle ausstehenden Updates für Ihr bisheriges Betriebssystem Windows 7 oder Windows 8 installieren. (Hinweis: Sollten Sie noch Windows XP oder Windows Vista verwenden, ist Windows 10 nicht ganz so einfach und nicht kostenfrei zu installieren. Mehr dazu erfahren Sie in diesem Artikel von PC-Welt.de)
3. Wenn Sie die Get Windows 10-App nun geöffnet haben, klicken Sie einfach auf „Reservieren Sie Ihr kostenloses Upgrade“.
4. Soll Microsoft Ihnen eine Bestätigung der Reservierung senden? Wenn ja, tragen Sie nun bitte Ihre E-Mail-Adresse ein.
5. Nach der Reservierung sind Sie in der Warteschlange für das Upgrade. Sie können diese Reservierung übrigens jederzeit widerrufen.
6. Microsoft lädt nun Windows 10 nun auf Ihren Computer. Wenn alles vorbereitet und die Installation startklar ist, erhalten Sie eine Nachricht.
7. Achten Sie auf eine Nachricht von der Get Windows 10-App. Sobald diese Nachricht erscheint, können Sie sofort upgraden oder das Upgrade zu einem späteren Zeitpunkt durchführen.
8. Nach dem Upgrade ist Windows 10 bereit und Sie können loslegen.

Sie haben all diese Schritte durchgeführt und trotzdem funktioniert es nicht? Keine Sorge. Bei Installationsproblemen oder Fragen stehen wir unseren Kunden jederzeit gerne zur Seite. Kontaktieren Sie uns einfach.

Sie sind Administrator?
Als Administrator müssen Sie neben der Verwaltung der Updates zudem auch die Neuerungen am Betriebssystem beachten, die durch Sie zugelassen werden müssen. Microsoft scheint neue Funktionen noch stärker als früher über Updates zu verteilen. Administratoren – zumindest von Clients mit bestimmten Lizenzen wie Volumenlizenzen – haben aber die Möglichkeit dies zentral abzuschalten oder zumindest sehr lange hinauszuzögern.

Unser Fazit:
Nachdem wir uns eingehend mit Windows 10 auseinander gesetzt haben, lautet unser persönliches Resümee wie folgt:

Wir sind der Meinung, dass Microsoft mit Windows 10 ein sehr schönes neues Betriebssystem auf den Markt gebracht hat, mit vielen neuen Funktionen. Das neue Design bietet eine gute Übersicht über den Desktop. Dank der neuen Suchfunktion direkt in der Taskleiste findet man viel schneller Anwendungen oder jegliche andere Dateien, die auf dem Computer abgespeichert wurden. Was uns nicht so gut gefällt, ist das Thema Datenschutz. Wer bei der Installation und beim Einrichten von Windows 10 stets die Optionen "übernehmen" oder "Expresseinstellungen verwenden" anklickt, räumt Windows 10 viele Rechte zur Übertragung von Benutzerdaten an Microsoft ein. Allerdings erklärt Microsoft in seinen Datenschutzbestimmungen umfassen darüber auf, welche Daten gesammelt werden und zu welchem Zweck. Für Computer-Laien ist es unserer Ansicht nicht einfach, die entsprechenden Datenschutz-Einstellungen zu finden und zu modifizieren. Eine gute Hilfestellung dazu, inklusive Anleitung, bietet heise.de in diesem Artikel.

Noch ein abschließendes Wort zum Thema „kostenlos“ bei Windows 10:
Dass Windows 10 bis einschließlich Juli 2016 so vielen Nutzern kostenlos zum Upgrade zur Verfügung steht, ist – so war es vielfach in den Fachmedien zu lesen – als eine Investition in die Zukunft durch Microsoft zu deuten: Denn mit Windows 10 hat Microsoft ein Betriebssystem vorgelegt, das auf allen Geräten – PC, Laptop, Tablet, Smartphone, Spielkonsole, VR-Brille und TV – laufen soll. Der Computer bildet dabei die Basis und das Zentrum der ganzen Windows 10-Welt. Kunden sollen sich zukünftig v.a. in einer reinen Windows-Welt bewegen. Damit Kunden diese Umstellung auf all ihren Geräten möglichst rasch vollziehen, beschränkt Microsoft das Gratisangebot auf ein Jahr. Danach soll es Windows 10 nur noch kostenpflichtig zu beziehen geben. Wir sind gespannt, ob diese Strategie für Microsoft aufgehen wird.